ESC – der Name variiert von Hersteller zu Hersteller – steht für Elektronische Stabilitätskontrolle. Im Prinzip vergleicht ESC mittels Sensoren das, was der/die Lenkende will, mit dem, was das Fahrzeug tatsächlich tut. Dies geschieht bis zu 150 Mal pro Sekunde. Weichen Lenkbewegung und Fahrzeugverhalten voneinander ab, greift ESC ein und bremst gezielt einzelne Räder ab. ESC an Bord zu haben, ist absolut empfehlenswert.

2008 wurden in der Schweiz erst 58 % der Automodelle serienmässig mit ESC angeboten (Schweden: 88 Prozent). Vor allem in Kleinwagen fehlt dieser Schutz oft oder ist nur gegen einen Aufpreis erhältlich. Wobei sich dieser bestimmt lohnt: Rund jeder fünfte Unfall mit schweren oder tödlichen Verletzungen könnte mit ESC vermieden werden.
Laut Fachleuten könnte ESC seit den Gurten die wichtigste Erfindung für die Sicherheit im Auto sein. Was auch ESC nicht kann: die Gesetze der Physik aushebeln. Das beste Rezept gegen den Schleuderunfall ist und bleibt angepasste Geschwindigkeit.
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