Die sparsamen, handlichen Kleinwagen werden immer beliebter. Zu Recht. Sie fahren mittlerweile auch punkto Sicherheit ganz vorne mit. Es bleibt aber ein Problem, für das sie nichts können: die «Verträglichkeit» von Autos untereinander, in der Fachsprache «Kompatibilität» genannt.

Logisch: Bei Eisenbahnwagen befinden sich die Puffer immer auf gleicher Höhe. Logisch, weil für die Sicherheit sehr wichtig, wäre das auch bei den Autostossstangen. Je mehr sich die Autos bei Gewichten, Abmessungen und Bauweisen angleichen, desto besser vertragen sie sich untereinander. Schlecht ist im Falle eines Unfalls, wenn das eine Auto viel steifer gebaut oder sehr viel schwerer ist als das andere.
Leider gibt es auch unter den Neuwagen immer noch Modelle, die «Kollisionspartner» schon bei geringen Tempi massiv gefährden. Bisher fehlten vergleichbare Angaben. Mit seiner neuen Kompatibilitätsbewertung schliesst der VCS eine Lücke in der Konsumenteninformation. Für all jene, die ein sicheres und faires Auto suchen.

Die Verbesserung der Kompatibilität ist ein effektiver Weg, die Zahl der Unfalltoten bei PKW-Unfällen zu verringern.


Gross und rücksichtslos. Im ADAC-Test erhielt der Q7 ein miserables Zeugnis für den Partnerschutz

Kompatibilität für technisch Interessierte. (Kurzfilm in englisch, 1:25 von Acura 2009)